Computerhistorie


1947 erfand man bei AT&TBell Laboratories den Transistor. Der Einsatz von Transistoren in Computern ermöglichte den Bau von kleineren, schnelleren und vielseitiger verwendbaren Logikelementen, als dies mit Elektronenröhren jemals erreichbar gewesen wäre. Weil Transistoren weniger Strom verbrauchten und eine längere Lebensdauer aufweisen, war diese Entwicklung verantwortlich für die verbesserten Rechner, die als Computer der zweiten Generation bezeichnet werden.

Im Jahre 1951 wurde der Computer bei Ferranti in Serie gebaut, damit kam er auch im kommerziellen Bereich zum Einsatz. Die Daten wurden nicht mehr auf Lochstreifen, sondern auf Magnetplatten oder -bänder gespeichert. 1953 präsentierte IBM seinen ersten Computer und führte 1957 die Programmiersprache Fortran ein. Nun war es den Anwendern möglich, Computerprogramme selber zu schreiben. Zu der Zeit gab es weltweit 1.300 Rechner.

1959 entwickelte man den integrierten Schaltkreis (IC: Integrated Circuit). Bei diesem Bauteil sind praktisch eine bestimmte Anzahl von Transistoren auf einem Siliciumsubstrat vereinigt, wobei die Verbindungsdrähte ebenfalls direkt integriert werden. Mit dem IC wurden die Computer wesentlich kleiner, weniger fehleranfällig und preiswerter.

Die Computergenerationen

Generation Zeitraum Technologie wichtiges neues Produkt
1 1950 - 1959 Vakuumröhren kommerzielle Computer
2 1960 - 1968 Transistoren billigere Computer
3 1969 - 1977 Integrierte Schaltkreise Minicomputer
4 1978 -      LSI und VLSI* Personalcomputer und Workstations

* very large-seate integrated circuit


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