RSA-erster öffentlicher Auftritt


Martin Gardner stellte im August 1977 das Verfahren in seiner Kolumne im Scientific American vor.
Er sprach von einer "neuen Verschlüsselung, die zu knacken Millionen Jahre dauern würde" und rief zu einem Wettbewerb auf, einen verschlüsselten Text wieder zu dechiffrieren, der mit folgendem öffentlichen Schlüssel chiffriert worden war:

N=114 381 625 757 888 867 669 235 779 976 146 612 010 218 296 721 242 362 562 561 842 935 706 935 245 733 897 830 597 123 563 958 705 058 989 075 147 599 290 026 879 543 541

Die Herausforderung lag nun darin, den Wert N in die beiden Primfaktoren zu zerlegen.

Am 26. April 1994, 17 Jahre später, verkündete eine Gruppe von 600 Freiwilligen die beiden Zahlen:

q= 3 490 529 510 847 650 949 147 849 619 903 898 133 417 764 638 493 387 843 990 820 577
und
p=32 769 132 993 266 709 549 961 988 190 834 461 413 177 642 967 992 942 539 798 288 533

Die damit zu entschlüsselnde Nachricht lautete: "Die magischen Worte sind zimperliche Lämmergeier."


Index | GCHQ | Asymmetrische Verschlüsselung || RSA-Chiffre | RSA-Funktionsbeschreibung | RSA-erster öffentlicher Auftritt || Zusammenfassung
Hauptseite Proseminar | Autor: Matthias Schwandt - Informatik 2000