Zusammenfassung


Das asymmetrische Verschlüsselungsverfahren der Public-Key-Kryptographie wurde als RSA-Chiffre nach Rivest, Shamir und Adleman weltbekannt und gilt als der Durchbruch in der modernen Kryptographie.

Einige Jahre zuvor wurde es bereits von Ellis, Cocks und Williamson für die geheime britische Regierungsbehörde GCHQ entwickelt, deren Arbeiten auf diesem Gebiet aber erst 1997 veröffentlicht wurden und so auf diesem Wege erst spät zur Anerkennung ihrer Leistungen kamen.

Das Verfahren beruht darauf, dass ein öffentlicher (Chiffrier-)Schlüssel und ein privater (Dechiffrier-)Schlüssel existiert, der nicht aus dem öffentlichen herleitbar ist.
Zum Chiffrieren und Dechiffrieren wird eine Einwegfunktion aus der Modulararithmetik verwendet.
Die Sicherheit des Verfahrens basiert darauf, dass die Zerlegung des öffentlichen Schlüssels N in seine Primfaktoren unmöglich ist. Je größer dieses Produkt ist, desto stärker ist der Verschlüsselungsgrad.


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Hauptseite ProseminarAutor: Matthias Schwandt - Informatik 2000