Rechnergestützte Steganographie


Verbergen in digitalen Bildern

Um Informationen in digitalen Bildern zu verbergen, gilt es diese für das menschliche Auge so wenig wie möglich zu verändern. Es gilt also das LSB (Least Signifikant Bit) zu finden. Folgendes Beispiel anhand eines 24 Bit Bildes (je 8 Bit für den Rot, Grün und Blauanteil, RGB):

Drei Bildpunkte seien durch folgende Farbwerte (3 Byte)definiert:
RotGrünBlau
(00100111
(00100111
(11001000
11101001
11001000
00100111
11001000)
11101001)
11101001)

Verstecken des ASCII Zeichens A (65 entspr. 1000001)

(00100111
(00100110
(11001001
11101000
11001000
00100111
11001000)
11101000)
11101001)

Maskieren und Filterung

Hierbei ist die Information z.B. in Form eines Wasserzeichens versteckt. Erhöht man die Bildhelligkeit, kann die Information zum Erscheinen gebracht werden. Durch die stärkere Verankerung im Bild (und damit die leichtere Auffindbarkeit) ist dieses Verfahren relativ immun gegen Bildkompressionsverfahren, die mit Datenreduktion arbeiten (z.B. JPEG).

Audiodateien (WAV/MP3)

Hier lässt sich auch die Methode des LSB anwenden.
Zusätzliche Methoden sind das mehrfaches duplizieren einer Passage oder das Einfügen eines künstlichen Echos, das die Informationen enthält.

Man verwendet auch Verfahren der Psychoakkustik, so ist z.B. das Ohr nach einem lauten Ton für eine sehr kurze, aber messbare Zeit taub. Diese "Taubphase" scheint ideal für das Einbringen einer Information.

TCP/IP - "versteckte Kanäle"

Wir wollen versuchen Informationen in TCP/IP Paketen zu verbergen. Man stelle sich vor, wir könnten den Header eines Paketes so verändern, dass wir einen anderen Absender angeben könnten. Somit wäre es uns möglich, Informationen durch fremde Firewalls zu schleusen, ohne daß diese von unserer Existenz erfahren.



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