Zusammenfassung


Der Erfolg Polens lässt sich auf drei Dinge zurückführen.

Zum einen ist das Angst: Polen war in einer misslichen Lage. Nachdem die Deutschen die Enigma einsetzten, schien eine Invasion in nahe Zukunft gerückt zu sein. Dass die Wehrmacht in Polen einfallen würde, hatte man befürchtet - man wollte sich gut vorbereitet wissen oder sogar gegenlenken können.

Zum anderen ist das Mathematik. Ohne sie hätte Marian Rejewski die Analyse der Ketten und Verknüpfungen nicht machen können.

Des Weiteren spielte die Spionage eine wichtige Rolle. Ohne Thilo Schmidt wäre das Biuro nie in den Besitz der geheimen Unterlagen gekommen. Erst durch sie wurde die innere Verdrahtung der Walzen bekannt und somit der Weg frei für Rejewski und sein Team, ein Replikat anzufertigen und zu forschen.

Zwar scheiterten die Polen 1939 an der verbesserten Enigma wegen begrenztem Etat und unzureichender Ressourcen, jedoch zeigten sie, dass die Enigma angreifbar war. Ihr gesammeltes Wissen in Form von Unterlagen und technischem Gerät sowie das geübte Personal standen fortan den Alliierten zur Verfügung. Die wertvollen Informationen repräsentierten zehn Jahre harte Arbeit - man nahm sie mit großen Erstaunen bereitwillig entgegen und führte Rejewski's Arbeiten fort. Niemand, weder die Alllierten noch die Deutschen, hatte Polen solch eine überagende Leistung zugetraut.

Quellen und Informationen

"Die Enigma"

"Poland Breaks the Unbreakable Machine"

"The German Enigma Cipher Machine"

"Solving the Enigma"

"Enigma a French View"

"Deutsches Historisches Museum, Berlin - Der Versailler Vertrag"


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Hauptseite Proseminar | Autor: Maik Rosenow - Informatik 2000