Schauen wir uns mal die Eigenschaften an, die die beschriebene Maschine kennzeichnen.
| 1. |
Es sollte klar geworden sein, dass der Schlüssel der Enigma gleich
der Einstellung des Chiffrierapparates ist. |
| 2. |
Die Anzahl der Schlüssel war mit Dazu muss gesagt werden, dass man in verschiedenen Veröffentlichungen unteschiedliche Zahlen findet. Das hängt damit zusammen, dass die Enigma an mehreren Stellen ständig weiterentwickelt und verbessert wurde. Beispielsweise soll sie zu Kriegsende bis zu 8 Rotoren gehabt haben und nicht, wie ich beschrieb 3. So ändern sich die Zahlen doch teilweise sehr. |
| 3. | Die Enigma arbeitete polyalphabetisch, also mit mehreren, sich abwechselnden Geheimtext-Alphabeten. Dies wird hervorgerufen durch die automatische Weiterdrehung der Rotoren, nachdem ein Buchstabe eingetippt wurde. Nach 26^3 = 17576 Buchstaben wird die ursprüngliche Stellung derRotoren wieder eingenommen. Dass eine Nachricht so lang war, erscheint äusserts unrealistisch. |
| 4. | Kein Buchstabe konnte auf sich selbst abgebildet werden. Das hatte in der Praxis zur Folge, dass beispielsweise ein "A" im Klartext nie zu einem "a" im Geheimtext werden konnte, ein "B" nie zu einem "b" usw. Dies wird auch durch den Reflektor hervorgerufen, da dieser durch seine innere feste Verdrahtung dies verhinderte. Die Skizzen machen das deutlich. |
| 5. | Sie war klein, portabel und so ziemlich idiotensicher im Gebrauch (zumindest theoretisch). |
Zur Zusammenfassung.