Die nun für den Großteil der Leser am interessantesten Frage lautet
wahrscheinlich: Wie sicher war denn nun die Enigma eigentlich?.
Das Hauptkriterium für die Sicherheit ist natürlich der Schlüsselraum,
sprich die Anzahl der verschiedenen Einstellungen der Maschine.
Die Einstellungen der Maschine waren möglich durch:
Beim praktischen Einsatz der Enigma gab es insgesamt 5 verschiedene Rotoren zur Auswahl, von denen man sich 3 aussuchte (das wurden bis zum Ende des Krieges immer mehr).
Diese konnte man in beliebiger Reihenfolge auf der Achse anordnen und in beliebige Ausgangsstellung bringen.
Es konnten, wie beschrieben, 6 Buchstaben auf dem Steckfeld nach Belieben substituiert werden.
Verschiedene Ausgangsstellungen der 3 Rotoren 17576 Möglichkeit der Anordnung 6 3 von 5 Rotoren ausssuchen 10 6 Buchstaben von 26 substituieren 100391791500 mutiplikativ miteinander verknüpft ergibt das 105.869.167.644.240.000
Aufgrund dieser riesigen Zahl wurde die Enigma von den Deutschen als sehr sicher eingestuft. Man rechnete mit 14.000 Jahren, die der Feind brauchen würde, um sie zu knacken. Nun die 14.000 Jahre sind noch nicht rum, aber sie wurde geknackt...
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der Enigma.