Es gibt zurzeit zwei verschiedene Ansätze für die Nachrichtenübertragung im Quantenkanal. Neben der bereits beschriebenen interferometrischen Methode gibt es noch das EPR-Paar (benannt nach Einstein, Podolsky und Rosen).
Die Übertragung mittels EPR-Paar ist zwar wesentlich faszinierender, dafür ungleich komplizierter zu erklären. Aus diesen Gründen wird hier nur eine kurze Beschreibung dieses Verfahrens gegeben. Die von einer Lichtquelle zur gleichen Zeit erzeugten Photonen befinden sich in einem sogenannten verschränkten Zustand (quantum entanglement). Das bedeutet, die aufeinander senkrecht stehenden Polarisationen beider Teilchen sind so gekoppelt, dass die Änderung der einen zur Änderung der anderen Polarisation führt, und zwar in Nullzeit egal über welche Distanzen! Diese Lichtquelle befindet sich zwischen Alice und Bob. Das eine Photon wird dabei an Alice geschickt, das andere an Bob. Je nachdem wer die Polarisation zuerst misst, ändert er dadurch die Polarisation des anderen Photons. Einer der beiden muss am Ende nur noch die gemessenen Schwingungsrichtungen um 90° drehen und besitzt nun die gleichen Messergebnisse wie sein gegenüber (das Abhören wurde hier einmal augeschlossen).
Als Medium des Quantenkanals wird Luft oder Glasfaser verwendet. Die Übertragung in der
Luft ist wesentlich schwieriger, da hier Wechselwirkungen der Photonen mit den Luftteilchen stattfinden, welche zu
Störungen führen können.
Ebenso ist die Übertragungs- und Fehlerrate abhängig von der benutzten Technik.
| Jahr | Ort | Länge | Medium | Fehlerrate |
| 1989 | IBM (Prototyp) | 30 cm | ||
| 1995 | British Telecom | 10,8 - 30 km | Glasfaser | |
| 1997 | Universität Innsbruck | 2 m | Glasfaser | 2% |
| Genf | 23 km | Glasfaser | 1,35% | |
| Los Alamos | 48 km | Glasfaser | 9,3% | |
| Los Alamos | 205 m | Luft | 6% | |
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