- Bearbeitung einer komplexen Aufgabe zur Entwicklung
bzw. Bearbeitung eines Softwaresystems,
- Beachtung der grundlegenden Lernziele, wie der Erlangung von:
technischer Kompetenz:durch
Anwendung einer Benutzer-Entwickler-Kommunikation, Übernahme
von Vorgängerresultaten für die eigene Lösung,
Methodenanwendung und -bewertung;
sozialer Kompetenz:durch Übernahme von Verantwortung
für das Projektziel in einer Gruppe, die Fähigkeit zur
Teamarbeit hinsichtlich Konstruktivität und Ergebnisorientierung,
den Umgang mit Fachkräften aus anderen Fachgebieten; und
Transferkompetenz: durch das Lernen, Arbeitsergebnisse angemessen
zu präsentieren und praktische Erfahrungen zu sammeln und
dabei Unsicherheiten abzubauen.
Dabei besteht insbesondere die Möglichkeit,
die in der Einführungsveranstaltung zur Informatik erworbenen
Kenntnisse zur Algorithmierung, in der Modellierung und Programmierung erlernte
Modellierungsformen und Programmierungstechniken und die vermittelten Grundlagen
der Software Engineering-Lehrveranstaltung, wie zum Beispiel
- die selbständige Anwendung von Testtechniken
(Verifikation, systematischer Test usw.),
- den Programmentwurf auf der Grundlage von
Pseudocodes und Struktogrammen,
- die Kenntnis grundlegender Softwarelebenszyklusmodelle
und deren Anwendungskriterien,
- die Grundkenntnisse im Projekt- (PERT,
CPM, Gantt-Diagramme), Qualitäts-
(Aufwandsschätzung, Umfangsbewertung) und
Konfigurationsmanagement,
- die Anwendung informaler Techniken
(insbesondere Diagrammen) für den datenorientierten
Ansatz (Datenflussdiagramme, ERM), für
den funktionsorientierten
Ansatz (Aktivitätsdiagramme, Hierarchiemodelle),
für den ereignisorientierten Ansatz
(Zustandsdiagramme, Petrinetze, Entscheidungstabellen) und für
den nachrichtenorientierten Ansatz (Sequenz- bzw.
Interaktionsdiagramme und OO-Techniken im allgemeinen),
- die (möglicherweise) Anwendung einer formalen Technik
(wie zum Beispiel Z),
- die konsequente Anwendung des objektorientierten
Entwicklungsparadigmas
ausgerichtet auf die Entwicklungsmethode UML (Unified
Modeling Language) und deren tool-gestützte Anwendung
anzuwenden.
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