Otto-von-Guericke-Universitdt Magdeburg UML UML-Tutorial
Anwendungsfall:

Ein Anwendungsfall beschreibt die Art und Weise wie ein Akteur auf das System wirkt. Er ist eine Beschreibung für das äußerlich sichtbare Systemverhalten. Alle Anwendungsfälle zusammen ergeben demnach das systembeschreibende Modell. Anwendungsfälle sind ein Hilfsmittel zur Anforderungsanalyse, d.h. sie sollen verdeutlichen WAS das System leisten soll, aber nicht wie das System etwas leisten soll. Anwendungsfälle helfen, die Kommunikation zwischen den zukünftigen Systemnutzern und den Systementwicklern zu unterstützen bzw. zu verbessern. Ein Anwendungsfall ist ein textliche Beschreibung der Akteure, der Ereignisse und der Interaktionen zwischen Akteuren und Ereignissen (auch untereinander).

Akteur:

Ein Akteur ist eine Person, Organisation oder wiederum ein System der mit dem Anwendungsfallsystem kommuniziert und es beeinflußt. Der Akteur befindet sich außerhalb der Systemgrenze, d.h. er ist nicht Teil des Anwendungsfallsystems.

Geschäftsvorfall:

Ein Geschäftsvorfall ist zum Beispiel die Vermietung eines PKW. Ein Geschäftsprozeß ("Pkw-Vermietung") beschreibt die gesamte Abfolge von Arbeitsgängen (Bestellung aufnehmen, vorhandene PKW ermitteln, ...), um diesen Prozeß fertigzustellen. Dabei können auch Teilprozesse enthalten sein die nicht durch die zu entwickelnde Software unterstützt werden (z.B. Autoreinigung).

Nachricht:

Eine Nachricht dient zur Kommunikation zwischen Objekten. Mit ihr werden Informationen versendet. Siehe auch Kapitel Operation.

Oberklasse/Unterklasse:

Die Klasse, die Eigenschaften weitergibt wird Oberklasse (bzw. Superklasse) genannt.
Die Klasse die etwas erbt heißt Unterklasse (bzw.Subklasse).

Behälterklasse:

Behälter sind Objekte, die eine Menge anderer Objekte referenzieren und die Operationen bereitstellen, um auf diese Objekte zuzugreifen.



















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